Historische Luftaufnahme vom Bergedorfer Rathaus und dem Rathauspark ca. 1936. Im Vordergrund liegt der Rathauspark mit einer Rasenfläche vor dem Rathausgebäude - hinter dem Rathaus ist die Vielfalt der Architektur im Bergedorfer Villenviertel z

[11_21510-byKN5M2BkT] Historische Luftaufnahme vom Bergedorfer Rathaus und dem Rathauspark ca. 1936. Im Vordergrund liegt der Rathauspark mit einer Rasenfläche vor dem Rathausgebäude - hinter dem Rathaus ist die Vielfalt der Architektur im Bergedorfer Villenviertel zu erkennen. Das Rathaus von Bergedorf war ursprünglich eine 1899 errichtetes Wohnhaus, das nach seinem Bauherrn, einem Gummi-Kaufmann, die Messtorffsche Villa genannt wurde. Der Architekt des Gebäudes war Johann Grotjahn. Als Folge der Wirtschaftskrise und Inflation mussten die Besitzer Haus und Gelände 1924 verkaufen - die Stadt Bergedorf wurde Eigentümerin und baute das Gebäude unter Leitung des Stadtbaurats Wilhelm Krüger und dem Architekten Georg Lindner zum Rathaus um. Quelle: www.hamburger-fotoarchiv.de mehr anzeigen
Die erste urkundliche Erwähnung Bergedorfs erfolgte 1162; erst 1867 kaufte die Stadt Hamburg der Stadt Lübeck deren Besitzrechte an Bergedorf für 200.000 preußische Taler ab. Am 1. Januar 1868 endete somit die seit 1420 praktizierte beiderstädtische Verwaltung, Bergedorf wurde Teil der Stadt Hamburg. Die Gewerbefreiheit ab 1867 und die Gewerbeordnung von 1878 sorgten für eine Industrialisierung des Ortes. Eine Glashütte war 1869 der erste Großbetrieb, weitere folgten. Bergedorf entwickelte sich zum modernen Vorort. 1887 wurde eine organisierte Müllabfuhr eingerichtet. Das erste Kraftwerk samt elektrischer Straßenbeleuchtung erhielt der Ort 1897. Um 1900 entstand das Bergedorfer Villenviertel. Durch das Groß-Hamburg Gesetz wurde Bergedorf ein Hamburger Stadtteil.

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