Einweihung des Wissmanndenkmals vor dem Vorlesungsgebäude / ehem. Kolonialinstituts in der Hansestadt Hamburg. Das Wissmann-Denkmal wurde auf Initiative der Hamburger Deutschen Kolonialgesellschaft in Daresallam errichtete.

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[X001127-iNAyYKk3gp] Einweihung des Wissmanndenkmals vor dem Vorlesungsgebäude / ehem. Kolonialinstituts in der Hansestadt Hamburg. Das Wissmann-Denkmal wurde auf Initiative der Hamburger Deutschen Kolonialgesellschaft in Daresallam / Kolonie Deutsch-Afrika errichtet. Es sollteden 1905 verstorbenen dortigen Kolonialgouverneur Hermann von Wissmann ehren, der Bildhauer war Adolf Kürle. 1921 wurde die von den Engländern beschlagnamte Skulptur wieder freigegeben; so gelangte sie nach Hamburg, da 'die Hansestadt mit dem größten deutschen Aus- und Einfuhrhafen, die Interessen für die überseeischen Länder darstellte'. Nach lang anhaltenden Studentenprotesten gegen die Kolonial-Sybolfigur wurde die Wissmann-Skulptur 1968 entgültig eingelagert. Quelle: www.historische-bilder.com      Die Gründung der Universität Hamburg im Stadtteil Rotherbaum wurde Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Initiative von reichen Hamburger Unternehmern gegen den Widerstand des Hamburger Senats geplant. 1907 wurde in diesem Zusammenhang die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung gegründet, die sich verantwortlich für die Anwerbung von Gelehrten für die Lehrstühle des gplanten Allgemeinen Vorlesungswesen zeigt. 1908 wurde das Hamburgische Kolonialinstitut gegründet, welches die die erste staatliche Hochschule Hamburgs war. Mit privaten Mitteln, die hauptsächlich vom Hamburger Kaufmann Edmund Siemers stammten, wurde das Vorlesungsgebäude an der Moorweide errichtet. Erst 1919 wurde von der Hamburger Bürgerschaft beschlossen, eine staatliche Universität in Hamburg aufzubauen. Heute studieren in acht Fakultäten über 40 000 Student*innen. mehr anzeigen
Der Name des Hamburger Stadtteils Rotherbaum wurde vom Rothen Baum abgeleitet, einem vorgelagerten Wachtposten an der Rothenbaumchaussee in der Zeit der Stadtbefestigung. Das ehemalige Dammtor war früher der Übergangspunkt von Hamburg zu den nordwestlich angrenzenden Ortschaften. Vor dem Stadttor lagen im späten 18. Jahrhundert Landhäuser und Gartengrundstücke. 1813/14, nach den Befreiungskriegen am Ende der Franzosenzeit, wurden diese zerstört. Der Schiffsmakler John Fontenay erwarb um 1816 vor dem Dammtor im großen Umfang Ländereien. Nachdem die Torsperre 1860 aufgehoben worden war, wurde das Gebiet zunehmend besiedelt. Wohlhabende Bürger bebauten vor allem das Gebiet östlich der Rothenbaumchaussee mit Villen und Stadthäusern. Im westlichen Teil, wo das Grindelviertel liegt, entstanden alsbald auch Etagenhäuser. 1871 wurde Rotherbaum zum Vorort Hamburgs, 1894 dessen Stadtteil. Auf einer Fläche von 3 km² leben in Hamburg Rotherbaum ca. 16 000 Einwohner.

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